EU-Energielabel für Elektrogeräte
Das EU-Label, das seit 1998 mit den Klassen A bis G über die Energieeffizienz von Elektrohaushaltsgeräten Auskunft gibt, wurde im letzten Jahr von der Europäischen Union neu gestaltet, so dass die Effizienzklassen nun bis A+++ reichen. Die neuen Effizienzklassen tragen damit der Entwicklung effizienterer Geräte der vergangenen Jahre Rechnung.
Für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspül- und Waschmaschinen kann seit Dezember 2010 das neue Laber zunächst freiwillig, ab Ende 2011 dann verpflichtend, angewendet werden. Die Kennzeichnung von Elektrobacköfen, Raumklimageräten, Wäschetrocknern sowie Haushaltslampen bleibt vorerst unverändert.
Das EU-Label kann mittelfristig auf alle energieverbrauchsrelevanten Produkte, d.h. auf alle Produkte, deren Nutzung unmittelbare oder mittelbare Auswirkungen auf den Verbrauch von Energie hat, ausgeweitet werden.
Weiterführende Informatinen zum neuen Energieeffizienzlabel finden Sie unter www.stromeffizienz.de.
Simulation der zu erwartenden Stromerträge aus Windkraft
Das internationale Wirtschaftforum für Regenerative Energien (IWR) hat in einer Untersuchung auf der Basis der Windkraftleistung Ende 2010 und der regionalen Anlagenverteilung die im langjährigen Durchschnitt zu erwartende Stromerzeugung ermittelt. Dabei wurden für die Simulation die Wetterdaten des Zeitraums 1971 bis 2010 herangezogen. Bezogen auf dne Betrachtungszeitraum der letzten 40 Jahre hätten die Windkraftanlagen in Deutschland mit einer Gesamtleistung von derzeit 27.200 MW (Stand Ende 2010) im langjährigen Durchschnitt 43,5 Mrd. kWh Strom produziert (Quelle: IWR)
Erneuerbare Energien: Branchenstimmung verhalten
Während sich der ifo-Geschäftsklimaindex für dei deutsche Gesamtwirtschaft im Höhenflug befindet, ist der Optimismus in der regenerativen Branche hinsichtlich der 6-Monats-Perspektive noch eher verhalten. Die Windenergiebranche sieht die Zukunftsperspektiven noch recht positiv, während die Solarsparte die Lage aufgrund der geplanten Vergütungskürzungen für PV-Strom deutlich schlechter sieht (Quelle: IWR).
Weltwassertag 22.3.2011
Das diesjährige Motto des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltwassertages vom 22.3.2011 lautete "Wasser für die Städte-Antwort auf die urbane Herausforderung". Das rasante Städtewachstums, die Industrialisierung und die Unsicherheiten durch den Klimawandel, Konflikte und Naturkatastrophen bringen wachsende Herausforderungen für die städtischen Wassersysteme mit sich. Aber auch in Deutschland selbst steht vor großen Herausforderungen im urbanen Wassermanagement. Hochwasser und Trockenperioden werden häufiger. Zwar verringert sich die deutsche Bevölkerung, diese wird sich aber verstärkt in Metropolregionen konzentrieren. Darüber hinaus ist die Wasserinfrastruktur in vielen Städten und Gemeinden sanierungsbedürftig. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert deshalb Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema "Dezentrale Wasserver- und entsorgungssysteme".
Aktuelle Informatione rund um's Thema Atomkraft
Aktuelle Informationen rund ums Thema Atomkraft hält das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf deren Internetseite bereit.
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ARD: Kontraste berichtet über Sicherheitsdefizite von Atomkraftwerken
Die Bundesregierung will Atomkraftwerke länger am Netz lassen. Experten warnen jedoch vor hochgefährlichen Sicherheitsdefiziten. Der TÜV betont, es werde ausreichend geprüft. Doch Kontraste deckt auf: An mindestens einem deutschen Atomkraftwerk wurden die Reaktordruckbehälter seit Jahrzehnten nicht ausreichend kontrolliert. Mehr lesen...
Frontal21-Doku: "Der große Bluff-Die falschen Versprechen der Atompolitik"
Am 13.07. zeigte das ZDF in seiner Frontal21-Dokumentation Fakten, Belege und Argumente zur Kernenergie. Die Zeit paßt, denn die Diskussion um die Laufzeitverlängerung der Kernkraft ist aktueller denn je. Der Fernsehbeitrag kann in der Mediathek des ZDF angesehen werden. Auf der Internetseite des ZDF finden sich außerdem zahlreiche Informationen rund um das Thema Atomkraft.


